Mit Manuka Honig Helicobacter pylori behandeln
Heute wissen wir, dass der Mensch mit einer Vielzahl von Mikroorganismen – darunter vor allem Bakterien – in einer Nutznießerschaft bzw. einer Symbiose lebt, von der beide Parteien, sowohl Wirt als auch Symbiont, profitieren. Es gibt jedoch auch Vertreter dieser kleinen Lebewesen, die uns gar nicht gut tun, vor allem dann nicht, wenn sie in großer Zahl auftreten. Ein berühmt berüchtigtes Mitglied dieser Front ist das Helicobacter Bakterium. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit einer gastrischen Unterart: Dem Helicobacter Pylori. Von Magengeschwüren bis hin zu Krebs ist diese Bakterienart dazu in der Lage, uns das Leben schwer zu machen. Glücklicherweise kann da unser aller Lieblings-Hausmittel aushelfen: Der Manuka Honig. Helicobacter pylori ist jedoch ein ernstzunehmender Gegner, selbst für unseren Wunderhonig – ob und wie man mit dem Manuka Honig gegen Helicobacter vorgehen kann, erfahren Sie hier!

Helicobacter pylori – die Fakten
Bevor wir konkret angehen, wie der Manuka Honig bei Helicopacter pylori Infektionen bzw. Überpopulationen helfen kann, werfen wir noch mal einen genaueren Blick auf die Eigenschaften dieses Übeltäters:
Wenn wir vom Helicobacter pylori sprechen, dann sprechen wir nicht von einer kleinen bakteriellen Infektion oder einer Erkrankung, die nur einen Bruchteil der Bevölkerung tangiert. Die weltweite Häufigkeit von Infektionen mit diesem Bakterium wird mit 50% beziffert – unabhängig vom Sozialstatus. Weiterhin verdeutlicht die Tatsache, dass die beiden Entdecker dieses Bakteriums – die Australier Barry Marshall und John Warren – mit einem Nobelpreis prämiert wurden, wie signifikant dieser Erreger für die Gesundheit eines jeden von uns ist.
Wie infiziert man sich mit dem Bakterium?
So ganz ist diese Frage selbst heute nicht geklärt. Durch verschiedene Studien konnte man jedoch einen Zusammenhang zwischen familiären Generationen und dem Auftreten des Helicobacter pylori Bakteriums beobachten: Ist ein Kind infiziert, so sind es die Eltern mit relativ großer Wahrscheinlichkeit auch.
Anstecken kann man sich mit dieser Art des Helicobacter Bakteriums wohl über fäkale Ausscheidungen, die oral den Weg in den Körper eines anderen Menschen finden. Auch Erbrochenes einer infizierten Person hat diesen Effekt. In Bezug auf Prävention ist Hygiene also ein wichtiger Punkt.
Welche Folgen hat die Infektion?
Nicht jeder Infizierte entwickelt Symptome, aber wie immer sind vor allem geschwächte und ältere Personen einem größeren Risiko ausgesetzt. Hat sich der Helicobacter pylori einmal in der Magenschleimhaut – seinem Lieblings-Platz, denn dort ist er gut geschützt – eingenistet, so kann er sich auf folgende Art und Weise zum Ausdruck bringen:
- Reflux/Sodbrennen durch eine Magensäure-Überproduktion
- Durch Schädigung der Magenschleimhaut sowie durch die angekurbelte Säure-Produktion entstehen Geschwüre beim Übergang zum bzw. im ersten Abschnitt des Dünndarms
- Die Magenschleimhautentzündung vom Typ B (bakterieninduziert) mit all ihren Folgesymptomen: Magenschmerzen, Blähbauch, Übelkeit, Erbrechen und Co.
- Krebserkrankungen
Der Umgang mit Helicobacter pylori in der Medizin
Diagnostisch aufgespürt wird das Bakterium durch eine Biopsie, die im Rahmen einer Magenspiegelung durchgeführt wird. Die entnommene Probe wird auf einen Nährboden gesetzt und entsprechend ausgewertet. Eine Magenspiegelung ist keine besonders angenehme Sache – ich spreche da aus Erfahrung – dennoch sollten länger anhaltende Beschwerden ernst genommen und mit einem Arzt diskutiert werden.
Vorsicht ist geboten, wenn der Hausarzt bei den oben genannten Symptomen Säureblocker verschreibt. Auch wenn diese z. B. das Sodbrennen kurzfristig zurücktreiben, so helfen sie, chronisch angewendet, dem Helicobacter Bakterium mittel- bzw. langfristig bei der Verbreitung. Helicobacter pylori schützt sich zwar ohnehin selbst vor der Magensäure – durch eine Art Schutzschild aus Ammoniak – jedoch kommt ihm die Neutralisierung der körpereigenen Abwehr Nr. 1 natürlich sehr zu Gute.
Die schulmedizinische Behandlung des Helicobacter pylori erfolgt in erster Linie durch einen starken Antibiotika-Cocktail, der je nach Hartnäckigkeit der Infektion zusammengestellt wird. Resistente Keime sowie wiederkehrende Infektionen machen den Ärzten dabei das Leben schwer, dennoch ist die Therapie oft von Erfolg gekrönt – auch wenn die Nebenwirkungen jener nicht zu verachten sind. So leidet das Magen-Darm-Biom z. B. sehr stark unter dieser Antiobiotika-Gabe und muss danach mühsam und diszipliniert wieder aufgebaut werden, um schwerwiegenden Verdauungsproblemen sowie systemischen Erkrankungen nicht die Tür zu öffnen.
Manuka Honig gegen Helicobacter pylori
Spätestens jetzt wissen Sie, worum es hier geht und so können wir uns nun der Frage widmen: Wie kann Manuka Honig gegen Helicobacter pylori helfen? Die erste Frage, der wir jedoch nach gehen lautet viel mehr: Kann er überhaupt helfen?
Ich persönlich bin glücklicherweise bisher von diesem Bakterium verschont geblieben und hoffe, dass sich dies nicht ändern wird. Daher kann ich keine Erfahrungen aus erster Hand liefern. Ausführliche Recherchen im Internet, die Erfahrungsberichte und einige wissenschaftliche Artikel sowie Studien zu Tage gebracht haben, zeigten mir jedoch, dass es tatsächlich viele Menschen gibt, die ihre Helicobacter pylori Erkrankung mit Manuka Honig bessern konnten – oft zusätzlich zur oder nach einer milden Antibiotika-Therapie.
Wie kommt diese Wirkung zu Stande? Honig-Fans wissen vielleicht, dass die Substanz der sie erlegen sind, eine der tödlichsten der Welt ist – nicht für uns, aber für viele Mikroorganismen. Der Manuka, der im Vergleich zu anderen Honigen wesentlich mehr Bestandteile hat, die antimikrobiell wirken (Vergleich: MGO-Gehalt bei herkömmlichem Honig ca. 0,1-0,2 mg pro kg, beim Manuka 100-550 oder mehr mg pro kg), fährt da besonders schwere Geschütze auf, vor denen selbst der hartnäckige Helicobacter pylori nicht gefeit ist.

Interessant: Selbst schwächere Honige zeigen schon Wirkung!
Interessant ist beispielsweise eine Studie der Sultan-Qabus-Universität im Oman (Quelle), in der man die Wirkung verschiedener Honig-Sorten auf den Helicobacter pylori untersuchte. Heraus kam, dass die antibakterielle Wirkung des Honigs zu einer merklichen Beeinträchtigung des Bakteriums führte – zwar war diese nicht außerordentlich stark, aber selbst der stärkste dort getestete Honig hatte auch bei weitem nicht die Kraft, die der Manuka mit seinem extrem hohen Methylgloxal-Gehalt auffährt.
Die Wissenschaftler vermuten jedenfalls, das selbst ein Honig der 300- bis 700-faches schächer ist als echter Manuka Honig, eine Bereicherung für die Helicobacter-Therapie sein kann und diese verkürzen könnte. An dieser Stelle kann sich jeder selbst ausmalen, wie effektiv Manuka Honig Helicobacter pylori beseitigen könnte – eine entsprechende Untersuchung steht noch aus, sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich diese hier natürlich kommunizieren.
Wie und welchen Manuka Honig bei Helicobacter anwenden?
Geht man der üblichen Regel nach und wählt entsprechend der Tiefe der Erkrankung eine Manuka Sorte, so kommen eigentlich nur MGO 400+ und 550+ in Frage. Bedenkt man zusätzlich, um welchen Keim es sich heir handelt, so sollte eines klar sein: Je mehr Methylgloxal, desto besser! Ich würde also einen der folgenden Manuka Honige einsetzen:
- Entweder den 400er, zu finden hier: ▷ Manuka Honig MGO 400+ kaufen
- oder noch besser den 550er, ebenfalls hier zu finden: ▷ Manuka Honig MGO 550+ kaufen
Die Anwendung von Manuka Honig gegen Helicobacter pylori erfolgt am besten pur – alternativ mit lauwarmer Flüssigkeit verdünnt (jedoch nicht zu stark). Beachten Sie zusätzlich, dass ihr Magen möglichst leer sein sollte, damit der Honig effektiv wirken kann. Einmal im Magen angekommen, kann es helfen, sich im Liegen langsam zu drehen, damit sich der Manuka möglichst gut verteilt.
Die Behandlung sollte man möglichst beim ersten Anzeichen einer Helicobacter-Infektion beginnen und über die schulmedizinische Therapie – sofern diese nötig ist – hinweg fortsetzen. Da beim Naturprodukt Manuka keine Nebenwirkungen auftreten, sollte großzügig vorgegangen werden, sowohl in Bezug auf die Dosierung als auch auf den Zeitraum der Anwendung.

Manuka Honig & Helicobacter pylori – mein Fazit
Ich fasse meine Erkenntnisse hier noch einmal kurz für Sie zusammen:
- Bereits schwächere Honig-Sorten wirken effektiv gegen Helicobacter-Bakterien und können die Antibiotika-Behandlung unterstützen/verkürzen
- Manuka Honig wirkt dank des hohen MGO-Gehaltes 300 bis 700 mal stärker und ist folglich eine nicht zu verachtende Waffe im Kampf gegen Helicobacter pylori
- Eingesetzt werden sollte eine möglichst starke Sorte ab MGO 400+ – noch besser: 550+ (Produktempfehlung im vorherigen Absatz)
- Begonnen werden sollte mit der Behandlung so früh wie möglich und über den normalen Behandlungszeitraum hinaus – um ein Wiederaufkeimen zu verhindern
- Einnahme: Pur und so nüchtern wie möglich, ca. dreimal am Tag.
Haben Sie bereits Erfahrungen mit Manuka Honig bei Helicobacter-Erkrankungen? Dann teilen Sie diese gerne mit uns! Über die Kommentarfunktion können Sie mir ein paar Sätze schreiben, die ich dann prüfe und hier veröffentliche. Jede Erfahrung kann eine Bereicherung für andere Nutzer sein – scheuen Sie sich nicht!
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